Download des CLAYTEC-Produktkataloges
Mit folgendem Link können Sie den Produktkatalog von Claytec downloaden (8,4 MB!) – Wir wünschen Ihnen viel Freude an Ihren zukünftigen Lehm-Räumen, denn DER MENSCH IST DAS MASS ALLER RÄUME!
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Mit folgendem Link können Sie die Broschüre YOSIMA Lehm-Designputz von Claytec downloaden (4,2 MB!) – Wir wünschen Ihnen viel Freude an Ihren zukünftigen Lehm-Räumen, denn DER MENSCH IST DAS MASS ALLER RÄUME!
Download Broschüre YOSIMA Lehm-Designputz
Anbei die Bilder der Stampflehmwand, die im Zuge des Stampflehm-Seminars in der Südsteiermark von den Teilnehmern unter Anleitung von Thomas Glück, Lauterbach im Schwarzwald und Dr.-Ing. Christof Ziegert, ZRS Berlin, errichtet wurde. Die Schalung wurde heute entfernt, damit wird die Wand erstmals – natürlich noch nicht getrocknet – sichtbar.
Anbei finden Sie ein Kurzvideo (6 Minuten) von unserem Stampflehm-Seminar in Großklein in der Südsteiermark:
CLAYTEC – Stampflehmseminar – Jänner 2012 from jesh on Vimeo.
Ein ausführlicher Blog-Beitrag über unser Stampflehm-Seminar folgt auf clayblog.at in den nächsten Tagen. Anbei finden Sie einige Bilder mit Eindrücken von der zweitägigen Veranstaltung:
Unsere “CLAYTEC-Zentrale” in Viersen, Deutschland, hat am 12. Jänner im bedeutendendsten Industriedenkmal Deutschlands, der Weltkulturerbe-Zeche Zollverein in Essen ein äußerst spannendes und inhaltlich höchste aktuelles Symposium zum Thema Innendämmung ausgerichtet.
Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema “Innendämmung mit Lehm und Holzweichfaser” folgt in nächster Zeit auf clayblog.at.
Anbei eine Nachlese zur Veranstaltung von Dieter Mai, Claytec Deutschland:
Der Initiator des Symposiums “Innendämmung”: CLAYTEC-Technikleiter Ulrich Roehlen
Neben dem aktuellen Tagesgeschäft hielten die letzten Wochen für viele meiner Kolleginnen und Kollegen hier bei CLAYTEC und auch für mich selber einiges an zusätzlicher Herausforderung bereit. Schließlich galt es, neben den Vorbereitungen für die Messe DEUBAU, zum Gelingen einer Veranstaltung beizutragen, wie es sie in dieser Größenordnung in der über 25-jährigen Unternehmensgeschichte bisher noch nicht gegen hat. Umso größer ist nun im Nachhinein unsere Freude, denn wir können sagen: das Symposium zum Thema Innendämmung in der Zeche Zollverein war ein voller Erfolg.
Großer Andrang – die Veranstaltung war restlos ausgebucht
Schon die schließlich erreichte Teilnehmerzahl übertraf selbst die optimistischeren Erwartungen: Annähernd 300 Besucherinnen und Besucher nutzten die Möglichkeit, ihr Fachwissen im Bereich Innendämmung auf den neuesten Stand zu bringen. Viele von ihnen hatten wegen der parallel stattfindenden DEUBAU ohnehin einen Besuch in Essen eingeplant und nahmen unser Konzept einer messebegleitenden und fachlich vertiefenden Ergänzungsveranstaltung dankbar an.
Argumente für den Kunden
Peter Breidenbach begrüßte die Teilnehmer
„Hier beim Symposium bekomme ich die hieb- und stichfesten Argumente geliefert, die ich brauche, um meinen Kunden gegenüber die Vorteile der Innendämmung darzustellen.“ Diese Aussage des Wuppertaler Malermeisters Sascha Trynoga steht stellvertretend für den nachhaltigen Nutzen, den viele Teilnehmer des Symposiums aus ihrem Besuch der Veranstaltung ziehen konnten. „Neben unserem klassischen Metier, der farblichen Gestaltung von Innenräumen und Fassaden, erhalten wir auch regelmäßig Aufträge im Bereich Dämmung, bisher geht es dabei vorwiegend um konventionelle Außendämmung. Gerade im Bereich der Altbausanierung möchte ich in Zukunft meine Kunden verstärkt auch auf die Möglichkeiten zur Innendämmung mit Lehm hinweisen. Das heute hier vermittelte Fachwissen wird mir dabei helfen“, so Trynoga.
“Wider den Dämmwahn”
Kompetent und unterhaltsam: Dr. ing. Anatol Worch referierte über Innendämmung
Zuvor hatte, nach einem Grußwort von CLAYTEC-Inhaber Peter Breidenbach, CLAYTEC-Technikleiter Ulrich Röhlen mit seinem Beitrag „Wider den Dämmwahn“ die Vortragsreihe eröffnet. In diesem führte er bautechnisch relevante Argumente pro Innendämmung auf und wies zugleich auf den Gedanken des Kulturwerterhalts hin, dem sich CLAYTEC schon auch aus der Firmengeschichte heraus verpflichtet fühle, schließlich lägen die Wurzeln des Unternehmens im Bereich Fachwerksanierung und Denkmalpflege. Auf Ulrich Röhlens Vortrag folgten Ausführungen von Dr.-Ing. Anatol Worch, Vorstandsmitglied der „Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege Deutschland“ (WTA) und wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der „Materialprüfanstalt für das Bauwesen” (MPA) in Braunschweig. Um 300 Symposiums-Teilnehmer über einen ganzen Tag hinweg bei Laune zu halten, bedarf es, neben fachlich fundierten Inhalten, auch eines gewissen Talents im Vortragen. Wir alle kennen die Situation, wenn auf einer Fortbildung der Dozent einen möglicherweise ohnehin eher trockenen Stoff völlig uninspiriert von seinen Powerpoint-Folien abliest. Dass es auch anders geht, bewies Anatol Worch mit seinem Vortrag zur Innendämmung in beeindruckender Weise. Ich jedenfalls habe selten jemanden erlebt, der Themen wie Regelwerke und Standardisierung oder die Interpretation technischer Funktionsdiagramme derart unterhaltsam und zugleich präzise auf den Punkt gebracht zu vermitteln weiß, wie Herr Worch – spontane Dialoge mit dem Auditorium inklusive.
Das aufmerksame Auditorium
Gelungene Mischung: Vortragskunst traf technische Kompetenz
Dipl. ing. Kai Burcek, Anwendungstechniker bei Knauf Perlite
Technische Lösungen für die mit der Entscheidung zur Innendämmung einhergehenden bautechnischen Besonderheiten präsentierte Dipl. Ing. Kai Burcek in seinem Symposiums-Beitrag. Burcek ist Anwendungstechniker bei der Firma KNAUF PERLITE und zeigte für zahlreiche Baustellen-Situationen die geeigneten Materialien, wie etwa spezielle Wandhalterungen für hohe Gewichtsbelastung oder verlängerte Steckdosen. Seinen Vortrag verfolgten insbesondere die anwesenden Vertreter der verarbeitenden Handwerksbetriebe mit großem Interesse.
Verband Fachwissen mit Humor: Prof. Lothar Siebel, FH Aachen
Gleich im Anschluss an das gemeinschaftliche Mittagessen, das, wie alle Vortragspausen an diesem Tag, von den Besuchern zu intensivem fachlichen Austausch genutzt wurde, gab es erneut ein Highlight in Sachen “Infotainment”. Auch der Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Lothar Siebel wurde, wie schon vormittags der Auftritt von Anatol Worch, mehrfach von spontanem Zwischenapplaus aus dem Auditorium unterbrochen. Siebel ist Professor für Bauphysik an der FH Aachen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Akustik, Feuchte und Wärmeschutz. Seine Ausführungen zum Thema „Energiebedarf in Rechnung und Wirklichkeit“ begannen mit der Präsentation von Fallbeispielen teils verheerender Folgeschäden unsachgemäßer (Außen-)Wärmedämmung. Anschließend informierte er über praktikable Lösungsmöglichkeiten zu problematischen Dämm-Situationen. Neben Hinweisen zur Verhältnismäßigkeit geeigneter Maßnahmen zeigte Professor Siebel bestehende bürokratische Hemmnisse auf und empfahl Möglichkeiten zu deren Überwindung. Sein stets mit einem gehörigen Quantum Selbstironie und mit der nötigen Prise Humor vorgetragener Beitrag begeisterte das Publikum.
Betriebswirtschaftliche Realität
Redete “Tacheles”: Dipl.-Ing. Olaf Paproth, CLAYTEC
Dann war erst mal Schluss mit Lustig – Dipl.-Ing. Olaf Paproth hat als Planer langjährige Lehmbau-Erfahrung. Er referierte nun über die unterschiedlichen Kosten verschiedener Dämmlösungen und scheute dabei auch nicht den direkten Vergleich mit den Systemen konkurrierender Mitbewerber. Beim Thema Geld hört ja bekanntlich der Spaß auf, Olaf Paproth sprach deshalb “Tacheles” und nahm bewusst in Kauf, dass sein Vortrag polarisierte. Nach diesem kurzen Ausflug in die betriebswirtschaftliche Realität hatten sich die Teilnehmer eine Kaffeepause verdient, zumal es nach den pointierten Ausführungen Paproths genügend Gesprächsstoff gab. Es folgte Ulrich Röhlens zweiter Redner-Auftritt. In diesem widmete sich der CLAYTEC-Mann der ersten Stunde einmal mehr dem Thema des Tages, dem Baustoff Lehm und dessen Anwendungsmöglichkeiten im Bereich Innendämmung. Detailliert referierte Röhlen über Eigenschaften, Bauphysik und auch über das ästhetische Potential der Lehmoberflächen in der Innendämmung und Altbausanierung.
Die soziale Komponente
Schwört als Bauherr auf Innendämmung mit Lehm: Dr. phil. Michael Willhardt
Eine gelungene Ergänzung zu den vorangegangenen wissenschaftlich-technischen Beiträgen stellte der anschließende Redebeitrag von Dr. phil. Michael Willhardt dar. Gemeinsam mit Petra Wosnitzka betreibt Willhardt im Duisburger Stadtteil Hochfeld eine PR-Agentur. “Ihr” Stadtteil, ihr Kiez mit seinen zahlreichen Gründerzeit-Mietshäusern und traditionell hohem Migrantenanteil ist den beiden zur Herzensangelegenheit geworden. Gemeinsam mit anderen Eigentümerinnen und Eigentümern engagieren sie sich in der “Eigentümerstandortgemeinschaft (ESG) Zukunftsstadtteil”. Die Ausführungen Dr. Willhardts über die Maßnahmen, mit denen die ESG eine Aufwertung des gewachsenen Lebens- und Arbeitsumfelds im Stadtteil vorantreibt, stellten plastisch und nacherlebbar die praktische Umsetzung und die sozialen Aspekte des zuvor gehörten dar. In entspannt-feuilletonistischem Plauderton entführte der Redner seine Zuhörer in einen nachbarschaftlichen Mikrokosmos mit all seinen sozialen, kulturellen und architektonischen Brüchen und Verwerfungen. Jetzt wurde greifbar, dass die Innendämmung mit Lehm, die viele ESG-Beteiligte als Bauherren bei der Sanierung von Büros und Mietwohnungen nutzen, über technische Aspekte hinaus auch über die Ästhetik eine soziale Komponente transportiert: das “wohnliche” als besondere Qualität, der “warme” Charakter des Naturbaustoffs, maßvolle Dämmung und der achtsame Umgang mit gewachsenen städtebaulichen Strukturen als Identifikationsmerkmal engagierter nachbarschaftlicher Gemeinschaft.
Abschließende Expertenrunde mit Moderatorin Petra Wosnitzka
Den Schlusspunkt des fachlichen Teils der Veranstaltung bildete die abschließende Expertenrunde, in der alle zuvor aufgetretenen Referenten noch einmal zur Beantwortung von Fragen aus dem Auditorium zur Verfügung standen.
Dem außerordentlichen Niveau der Vorträge entsprach die souveräne Moderatorin des Symposiums durch PR-Expertin Petra Wosnitzka von der PR-Agentur Willhardt & Wosnitzka. Ebenso charmant wie sachkundig wusste sie die unterschiedlichen Redebeiträge miteinander zu verknüpfen und immer wieder auch den zahlreichen Anregungen aus dem Publikum nachzuspüren. Damit hatte sie großen Anteil daran, dass man, über die Summe der zahlreichen Einzelinformationen hinaus, den Tag als ganzheitliches und gewinnbringendes kommunikatives Erlebnis wahrnahm.
Die Kooperationspartner
Die Partner-Unternehmen informierten über technische Lösungen
Einen weiteren wichtigen Beitrag zu einer rundum gelungenen Veranstaltung leisteten auch unsere beim Symposium vertretenen Kooperationspartner. In einem gesonderten Bereich stellten die Unternehmen CALSITHERM, EJOT, GUTEX, HOMATHERM, KNAUF-PERLITE, PAVATEX und STEICO diejenigen Produkte vor, mit deren Hilfe die in den verschiedenen Vorträgen vorgestellten Lösungen in der Praxis umgesetzt werden können. Diese Möglichkeit, sich an Ort und Stelle über die konkreten Anwendungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Innendämmungs-Ansätze zu informieren, nutzten nahezu alle Symposiums-Besucher.
„Clay together“
Beim abschließenden Umtrunk, Motto: „Clay together“, kamen am Ende auch diejenigen auf ihre Kosten, für die die Veranstaltung, neben allem fachlichem Interesse, noch einem ganz anderen Zweck diente, der sich in einem Blogbeitrag des Aachener Architekten und Lehmbau-Pioniers Uwe Kortlepel manifestiert. Der schreibt: „…ich traf dort auf die alten “Kämpen” der Lehmbewegung und Naturbaustoffe, mittlerweile alles gesetzte Herren und Damen. Aus den vor 25 Jahren jungen und enthusiastischen Mittdreißigern sind nun grau-melierte, erfahrene Sachwalter geworden, die erfahrungsreif und souverän die Themen vorgetragen oder ihnen gelauscht haben.“
Anbei die ersten Eindrücke des Lehmputzseminars, ein ausführlicher Blogbeitrag folgt in den nächsten Tagen…
Bevor ich noch zwei Tage in unsere Zentrale nach Deutschland fliege, darf ich allen Lesern, allen Lehmbauern, allen Architekten und Planer und vor allem all jenen, die bereits Lehm-Lebensräumen genießen können oder sich das herbeisehnen,
wünschen. Ich wünsche Ihnen für dieses neue Jahr nicht nur viel Erfolg, sondern vorallem die notwendige Ruhe und Kraft, die Erfüllung in Ihren Lebenswelten und Gesundheit.
Ich würde mich freuen, wenn wir im Jahr 2012 gemeinsam einiges bewegen könnten und viele Lebensräume zu “Lehm-Räumen” umgestalten könnten, DENN: DER MENSCH IST DAS MASS ALLER RÄUME!
Nikolaus Hulatsch
Ich hoffe, dass möglichst viele diese Lebensfreude vor Ihrem eigenen Lehmputz haben, wie unsere Tochter…
Stampflehmwände werden als archaische Urform des Lehmbaus in moderner Architektur als skulpturale Elemente immer stärker eingesetzt. Diesem Trend entsprechend bietet Claytec in Österreich ein Fachseminar an.
Wir freuen uns, internationale Experten im Fachbereich des Stampflehmbaus zu einem Planungs- und Praxisseminar nach Österreich bringen zu können:
Dr.-Ing. Christof Ziegert, Planungs- und Gutachterbüro ZRS Architekten Ingenieure Berlin, Sachverständiger Lehmbau, Lehraufträge an internationalenUniversitäten, Verfasser der Normenentwürfe zum Lehmbau, Obmanndes DIN-Norm-Ausschusses Lehmbau, Fachbuchautor „Lehmbau-Praxis“
Thomas Glück ist der Geschäftsführer von „Glück-Lehmbau“ und seit 22 Jahren erfolgreich als Berater und Planer im Lehmbau tätig. Seit 8 Jahren ist Thomas Glück im Stampflehmbau weltweit (D, Ö, F, CH, Japan) tätig, wobei die Ausführungen von Stampflehmbauskulpturen bis hin zur 80 Tonnen schweren Lehmwand reichen.
Am Tagungsort Großklein sind international beachtete Funde aus der Hallstadtzeit ans Tageslicht gebracht worden, insbesondere die Fürstengräber als größte Hallstadtzeitliche Tumulus-Nekropole. Diese sowie der Name„klein“ der sich von slawischen Wort „klina“ =Lehm ableitet bezeugen eine historische Lehmbautradition. In einem privaten Neubauprojekt wird im Zuge des Seminars eine Stampflehmwand in einem Wohnraum errichtet.
Das Seminar ist im Programm modular aufgebaut und kann so von Verarbeitern als zweitägiges Praxisseminar mit Bau einer kleinen Stampflehmwand im Wohnbereich beansprucht werden.
Für Architekten und Planer kann der 19. Jänner als eintägiger Planungs-Workshop mit Dr.-Ing. Christof Ziegert in Anspruch genommen werden.
Das Team von Claytec Österreich freut sich auf Ihre Anmeldungen!!!
Informationen, Programm und Anmeldungen finden Sie in foldender Broschüre zum Download:
Anfahrtsplan auf Google-Maps (mit Routenplaner-Möglichkeit):
Stampflehm-Seminar und LehmPUTZ-Tag – Google Maps
Dass Lehmbaustoffe von CLAYTEC auch auf Großbaustellen längst Einzug gehalten haben ist vielen bekannt. Besonders interessant ist ein aktuelles Bauvorhaben in Deutschland, wo mit CLAYTEC Lehmbau-Produkten ein attrakiver Bürobau wächst. Es entstehen Büroräume, unter Berücksichtigung höchster klimatischer Ansprüche: Sowohl hinsichtlich Klimaschutz bei der Herstellung der Produkte als auch hinsichtlich “Klimaschutz für das Büroklima” – wohl eher in Bezug auf Raumklima, als in Bezug auf das zwischenmenschliche Klima der künftigen Nutzer. Wobei ein gutes Raumklima auch den zwischenmenschlichen “Frieden” fördern wird, wie viele Lehmbau-Nutzer aus ihren Privathäusern und -wohnungen ja bereits wissen. Anbei ein Beitrag von Dieter Mai aus dem deutschen clayblog.de:
Am 11. Oktober wurde auf der Baustelle am Platz der Vereinten Nationen in Bonn Richtfest gefeiert. Seit 2009 entsteht dort im so genannten Alten Abgeordnetenhaus der neue Dienstsitz des Sekretariats der Klimarahmenkonventionen der Vereinten Nationen (UNFCCC). Bei dem Bauvorhaben legte der Bauherr, das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), hohe Priorität auf die Verwendung nachhaltiger Baumaterialien und die konsequente Einhaltung bauökologischer Richtlinien. Schließlich ist diese UN-Behörde zuständig für die Umsetzung eines für das Weltklima existenziell wichtigen Abkommens, das von bisher 194 Staaten weltweit ratifiziert wurde.
Wir sind stolz, dass bei diesem anspruchsvollen und repräsentativen Bauprojekt in großem Umfang unsere Lehm-Produkte eingesetzt werden. Im wesentlichen geht es dabei um mehrere Tausend Quadratmeter CLAYTEC Lehmbauplatten, die beim Innenausbau des Gebäudes verwendet werden. Dort ergibt sich ein für eine Großbaustelle eines Zweckbaus dieser Dimension ungewöhnliches Bild. Anstatt der sonst üblichen gräulich-weißen Anmutung gespachtelter Gipskarton-Zwischenwände, dominiert in den zukünftigen Fluren und Büros in der aktuellen Rohbau-Phase das warme, helle Erdbraun der CLAYTEC Lehmbauplatte.

Zukünftige Büros mit zukunftsweisendem Klima: Sowohl Raumklima, Schallschutz als auch Farben, DENN: DER MENSCH IST DAS MASS ALLER RÄUME!
Bemerkenswert auch die in dieser Größenordnung nicht alltägliche Kombination von Lehm und Stahl: Das Grundgerüst der Innenwände bildet ein Protektor-Metallständerwerk der neusten Produktgeneration, die einen signifikant reduzierten CO2-Ausstoß bei der Produktion aufweist. Die Füllung der Wände besteht aus Homatherm-Zellulose-Dämmplatten, bei der Beplankung kommt die CLAYTEC Lehmbauplatte zum Einsatz. Diese besteht aus Lehm und Schilf, sie ist Bauplatte und Lehmputz in einem Produkt. Sie sorgt für bestes Raumklima und weist hervorragenden Schallschutz-Eigenschaften auf, was sie für den Einsatz im mitunter hektischen und lauten Büro-Alltag prädestiniert. Abschließend werden die Lehmbauplatten mit Lehm verspachtelt. Die dabei entstandenen glatten Oberflächen weisen die Qualitätsstufe Q3 auf.
Ausführender Fachbetrieb für die beschriebenen Trockenbau-Arbeiten ist die Firma Stuck und Akustik Weck GmbH, ein Unternehmen, das langjährige Erfahrung mit Kreativität und kontinuierlicher fachlicher Weiterentwicklung verbindet. Für die Planung der Richtung weisenden Kombination nachhaltiger Baumaterialien zeichnet das renommierte Architekturbüro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky verantwortlich. Deren Entscheidung für die CLAYTEC Lehmbauplatte fassen wir als Ansporn auf, auch in Zukunft auf die Weiterentwicklung innovativer Lehmbau-Materialien zu setzen – damit möglichst bald nicht nur UN-Mitarbeiter sondern Büro-Nutzer aller Berufsgruppen in den Genuss von gutem Raumklima im Arbeitsalltag kommen.
Text: Urheberrechte Dieter Mai, clayblog.de, Fotos: Thomas Koculak / Claytec